Monday, August 29, 2011
Flatrate für Strom im Haushalt endlich realisierbar !
Meine Flatrate fürs Internet kostet mich 10 Euro pro Monat. Mich!
Die wahren Kosten sind natürlich viel höher. Ich bin nämlich täglich stundenlang am Surfen. Mit Google-Abfragen, Downloads, Uploads, Streaming usw. halte ich weltweit dauernd eine Menge Computer am Laufen. Ein ganz schöner Stromverbrauch kommt da zusammen. Während meines vierzehntägigen Urlaubs im August in Griechenland konnte sich das weltweite Computernetz sicher auch ein Stück erholen, da ich meinen Laptop zu Hause gelassen hatte. Die 10 Euro wurden mir natürlich trotzdem abgezogen.
Dagegen verbrauchen die paar Glühlampen und die Spülmaschine bei mir zu Hause nur einen Bruchteil im Vergleich zu meinem weltweit angezapften "Internetstrom", und doch zahle ich dafür an die 60 Euro monatlich. Und ich achte immer schön auf meinen Stromverbrauch, damit das alles nicht noch teurer wird.
Warum ist das eigentlich so? Entweder werde ich beim heimischen Elektrizitätswerk abgezockt oder irgendein gütiger Internetversorger unterstützt mich finanziell beim googlen? Die Lösung des Problems ist wie immer ganz einfach: Die dauernden Werbe Pop-Ups sind´s, die machen das Internet so billig. Ich darf also praktisch umsonst surfen, weil ich - statistisch gesehen - dafür andere Sachen kaufe.
Und das bringt mich nun auf eine glanzvolle Idee zur Realisierung der revolutionären "Haushalts-Strom-Flat-Rate". Die geht so: Wir konstruieren spezielle Lampen, die bestimmte Lichtmuster erzeugen. Wird die Wohnzimmerlampe angeschaltet, erscheint an der Decke: "Dieses Licht wird Ihnen präsentiert von der Molkerei Weihenstephan", die Schreibtischlampe im Arbeitszimmer erzeugt auf dem Schreibtisch ein Lichtmuster mit der Schrift "Ich bin doch nicht blöd" und wenn das Nachtischlämpchen angeschaltet wird, ist an der Decke über dem Bett zu lesen "Alles Müller, oder was?".
Großartig! So bekommen wir unseren Haushaltsstrom endlich auch für 10 Euro, die ganze elektrische Energie wird durch Werbung bezahlt und wir können uns für das Gesparte jede Menge Hustensaft zusätzlich kaufen, sollten dann aber wegen der Nebenwirkungen immer unseren Arzt oder Apotheker fragen.
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